Warum?

Problemstellung mangelnde Übersicht

Fahrt nach Sicht mit kaputtem Scheinwerfer oder Scheibenwischer und ohne Navigationssystem ist gefährlich und anstrengend. Vom Ziel und dem Weg zum Ziel hat man nur eine ungefähre Ahnung. Man sieht nicht weit genug, erkennt Hindernisse nicht und ist gezwungen langsam zu fahren. Auf Ereignisse kann nur reagiert werden, mitunter zu spät. 

 

Übertragen wir das auf die Ebene der persönlichen Finanzsituation.

Haben Sie ein Ziel oder fahren Sie einfach drauf los?

Haben Sie ein Navigationssystem für Ihre Finanzen?

Ist es in der Lage sich schnell auf neue Lebenssituationen einzustellen und Alternativen aufzuzeigen?

Sind Sie gut gerüstet für Krisensituationen?

 

Mangelnde Übersicht führt zu punktuellem Verhalten, Hangeln von Entscheidung zu Entscheidung und führt zusammen mit dem Problem des Interessenkonfliktes zu Fehlern.

 

Wie kann man dieses Problem lösen?

Mit der wichtigsten Grundlage: der professionellen Finanzanalyse und nachhaltigen Finanzplanung.

 

Problemstellung Interessenkonflikt

Stellen Sie sich vor Ihr Steuerberater würde vom Finanzamt bezahlt. Die Provision des Steuerberaters wird Ihnen aber bei der Steuererklärung weiterberechnet und die Höhe richtet sich nach der Höhe Ihrer Steuerzahlung? Wie würden Sie das finden? Würden Sie vermuten, dass Ihre Steuererklärung noch neutral erstellt wird oder hätten Sie Bedenken?

Diese Art der Bezahlung ist in der Finanz- und Versicherungsdienstleistung der Regelfall. Oder haben Sie Ihren Bankberater oder Versicherungsvertreter jemals direkt bezahlt?

 

Die Finanzbranche hat nicht zuletzt seit der Finanzkrise ein Vertrauensproblem - und dies völlig zu Recht.

Die Banken sind mehrfach in Studien der Stiftung Warentest wegen unzulänglicher Beratungsleistungen negativ aufgefallen. Das ist m. E. systemrelevant. Denn die Bankberater sind Verkäufer und haben Vertiebsvorgaben. D. h. sie müssen verkaufen, verkaufen, verkaufen.

Selbst die Gewerkschaften fordern schon ein Umdenken, da die Bankberater durch dieses System seelisch enorm belastet werden. 

Versicherungsvertreter sind im Auftrag des Unternehmens unterwegs, nicht im Interesse des Kunden.

Und obwohl für Versicherungsmakler gesetzlich geregelt ist, dass diese im Sinne des Kunden handeln müssen sind diese einem Interessenkonflikt ausgesetzt. Nur wenn etwas verkauft wird verdient der Versicherungsmakler.

Ich habe schon mehrfach bei Kunden unsinnige Verträge entdeckt, bedauerlicherweise auch von Versicherungsmaklern vermittelte. So z. B. eine Rürup bzw. Basis Rente für eine Hartz IV Empfängerin. Die Rürup-Rente ist steuergefördert! Zahlt eine Hartz IV Empfängerin Steuern? Dieser unsinnige Vertrag ist nicht mit mangelnder Kompetenz eines Versicherungsmaklers zu erklären. Der Versicherungsmakler ist in diesem Falle der Gier erlegen einen Abschluss zu machen. Zum Schaden der Kundin!

 

Wie kann man dieses Problem lösen?

Die Lösung besteht schlicht darin die Interessen des Kunden und des Beraters in Einklang zu bringen: Der Berater wird vom Kunden bezahlt, nicht von Dritten! So wie Sie das bei Ihrem Steuerberater und Rechtsanwalt gewohnt sind .